Rivella TOASTED. Challenge 2015 – Grossstadt-Abenteuer


22’000 Zuschauer, 360 Teams. Alle Startplätze in 8 Minuten ausverkauft. So präsentierte sich die «TOASTED. Challenge» bei ihrer Erstausgabe letzten Sommer. In Anlehnung an die TV-Shows «Takeshi’s Castle» und «Wipeout» wurde im Klotener Schluefweg auf über 30’000 Quadratmetern ein Hindernis-Parcours realisiert, der in 6-er Teams absolviert werden musste.


 

Für das perfekte Rahmenprogramm sorgten sowohl Musik- und Food-Festivals, als auch unzählige Side Events. Das Konzept war so erfolgreich, dass die Veranstalter TOASTED. und Winkler Multi Media Events AG mit dem doppelten XAVER Award 2015 ausgezeichnet wurden. Im Zuge der Vorbereitungen für die Zweitausgabe treffen wir Geschäftsführer Philipp Bareth und Projektleiter Luca Nussbaumer:

 

Warum hat, eurer Meinung nach, die Erstausgabe der «TOASTED. Challenge» so eingeschlagen?

Philipp: Wir bauen mit «TOASTED. Challenge» eine Art Fantasiewelt auf, die es einem einen Tag lang erlaubt, «Supermario» zu sein. Man kann Sachen machen, die sonst nie möglich wären.

Die «TOASTED. Challenge» ist nicht einfach eine sportliche Herausforderung, wo es darum geht, sich durchzubeissen; es ist ein Abenteuer mit Freunden, das mit nichts vergleichbar ist! Es trifft ausserdem den Zeitgeist des Bootcamp-Gedankens.

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Philipp: Ich hatte das Gefühl, dass der Team-building-Bereich in der Schweiz etwas eingeschlafen war. Man absolviert vielleicht einen Skitag, geht in den Zirkus oder in den Seil-Park – und das ist auch schön. Doch ich fand, dass es Zeit für etwas Neues war. Und so wollte ich eine Veranstaltung realisieren, die wirklich innovativ und einzigartig ist; die Menschen herausfordert und gleichzeitig den Teamgeist stärkt. Ich war schon als Kind von «Takeshi’s Castle» begeistert und staunte, wie sich Videos in ganz schlechter Qualität viral in den Sozialen Medien verbreiteten. Darin sah ich grosses Potential. Zum Glück gab es um mich herum ein Team, das verrückt genug war, etwas Eigenes aus dem Boden stapfen zu wollen. Wir entschlossen uns, aus Formaten wie «Takeshi’s Castle», «Spiel ohne Grenzen» und «Wipeout» das Beste herauszunehmen und – in Anlehnung an diese – etwas ganz Neues aufzuziehen.

 

Was macht die «TOASTED. Challenge» aus?

Luca: Ich würde die DNA der Veranstaltung so definieren – Einzigartigkeit, Spektakel, Spass, Überwindung und Herausforderung. Die «TOASTED. Challenge» ist ein Funsport-Event mit Team-buildingcharakter, das sehr zuschauernah ist. Jeder hat die Chance, selbst mitzumachen.

Philipp: Die «TOASTED. Challenge» ist geprägt von einem positiven «Spirit.» Wenn jemand bei einem Element ins Wasser fällt, ist es ja ein Zeichen, dass er die Aufgabe nicht bestanden hat. Doch man sah nie, dass sich jemand darüber geärgert hätte, sondern die Teilnehmer lachten – und das ist einfach inspirierend. Es war oft so, dass diejenigen, die es nicht geschafft haben, mehr Applaus bekommen haben. Und der Parcours ist ja nur einer der Elemente.

Philipp: Genau. Es ist ein riesiger Apparat mit Street Festival, Musik und ‘Side Events’.

 

Ihr seid – oder zumindest ward ja – keine Eventagentur, sondern ein Portal für Jugendliche. Wie konntet ihr ein derart ambitioniertes Projekt realisieren?

Philipp: Wir haben das Glück, eine Truppe zu sein, die für solche Ideen verrückt genug ist. Unsere Unabhängigkeit war ganz wichtig; in einem Grosskonzern hätte eine solche Idee nie geklappt. Heute haben wir viele langjährige Partnerschaften.

 

Ja, ich habe gesehen, dass Rivella nun als Hauptsponsor fungiert. Welche anderen Neuheiten dürfen wir bei der Zweitausgabe dieses Jahr erwarten?

Philipp: Im Parcours selbst gibt es Änderungen – manche Elemente erschweren wir, manche tauschen wir aus und andere kommen neu dazu. Es ist wichtig, dass wir jedes Jahr überraschen.

Luca: Andere Neuheiten sind die sogenannten «Night Sessions» mit Unterwasserbeleuchtung, der Strömungskanal zum Abkühlen für die Zuschauer, die «Unplugged Bühne», die «Labelworld» und der «Zauberwald.» Letzterer ist eine Art Openair Disco im Wald, wo es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Wir wollen vor allem Leute aus der Region – Nachwuchstalente, lokale Party Labels etc. – miteinbeziehen.

 

Wie kann man mit dabei sein?

Luca: Für die Zuschauer ist die Veranstaltung gratis. Die 600 Teams zu je sechs Personen mussten sich am 20. Mai anmelden. Wer an diesem Stichtag kein Ticket ergattern konnte, kann sich nur noch als Gewinner einer der sechs «Tour de Suisse» Stationen qualifizieren. Mit drei Elementen sind wir an zwei Tagen in den grössten Badeanstalten der Schweiz – in Lausanne, Genf, Bern, Basel, Zürich und Luzern – zu Gast.

Die Teilnehmer erleben den Parcours am Wettbewerbstag ja zum ersten Mal. Wie können sie sich dennoch vorbereiten?

Luca: Bootcamper ist unser Sportpartner und das Trainingsgefäss für die Grundlagenfitness der Teil-nehmer. Alle Teams bekommen eine bestimmte Anzahl von kostenlosen Trainingssessions. Wir selbst liefern Trainingsvorbereitungsvideos, welche bei der Vorbereitung helfen sollen.

Philipp: Wir machen für jedes Element ein eigenes Release mit Übungen. Einen Puzzlestein nach dem anderen. Am Wettbewerbstag selbst läuft alles im fünf Minuten Takt ab. Die Teams haben fünf Minuten Zeit, zuzusehen, werden instruiert, können sich untereinander beraten. Innert fünf Minuten ist sodann auch das Element zu absolvieren. Pro erfolgreichem Element bekommen sie einen Punkt. Dabei steht Fairness im Vordergrund – das ist ein wichtiger Teil des Sportgedankens.

 

Kann jedermann teilnehmen oder gibt es bestimmte Grundvoraussetzungen?

Luca Nussbaumer: Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Wichtig ist, dass man sich die Elemente zutraut.

Philipp: Als wir die Elemente letztes Jahr konzipierten, machten wir uns wenig Gedanken darüber, wie das Siegerteam wohl aussehen würde. Es war spannend zu sehen, dass vor allem das Polysportive, jedoch auch viel mentale Stärke von Nöten ist. Das Siegerteam von 2014, das es 2015 zu schlagen gilt, bestand aus ehemalige Sportstudenten.

 

Wie gefährlich sind die Aufgaben, die bestanden werden müssen?

Philipp: Das Feedback der Teilnehmer des vergangenen Jahres war jenes, dass der Parcours auf den ersten Blick viel gefährlicher – aber auch viel einfacher aussieht – als er wirklich ist. Wir haben ein «Doc Team» aus Profis, inklusive des ehemaligen Chefarztes des Inselspitals, die wir bereits in die Elementkonzeption miteinbeziehen. Zudem haben wir natürlich Security-Leute, die das Ganze überwachen.

 

Was erwartet die Gewinner?

Luca: Bei uns ist jeder ein Gewinner! Zum einen musste der Teilnehmer ein Ticket ergattern; sich dann durch den Parcours kämpfen, um für sein Team einen Punkt zu ergattern. Doch selbstverständlich gibt es auch ein Siegerteam, das Team nämlich, das beim Finale am Sonntag die beste Performance gezeigt hat. Dieses Team reist dieses Jahr zu den MTV Music Awards.

 

Wird es den Event bald auch woanders geben?

Philipp: Ab 2016 wollen wir eine Art Zirkustour in Anlehnung an das Konzept von «Cirque du Soleil» durch Deutschland und Österreich machen.

 

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Toasted Challenge

3. bis 6. September

Zentrum Schluefweg, Zürich-Kloten

Anreise:

Von Zürich und Winterthur erreicht man den Bahnhof Kloten mit der S7. Von dort sind es 5-7 Gehminuten zum Zentrum Schluefweg.

toasted-challenge.ch






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