Crossblades: Schneeschuhe zum Fahren


Crossblades | Was Schneeschuhläufer bisher als Nachteil ihrer Disziplin verstanden, inspirierte den Schweizer Ulo Gertsch zu einer Erfindung – «Crossblades» nennen sich seine winterlichen Lauf- und Fahrschuhe, eine Kombination zwischen Schneeschuh und kurzem Tourenski. Mit ihnen kann man den Berg nicht nur hochlaufen, sondern – und das ist der Clou – auch wieder hinunterfahren. Dani Geiger machte den Test. 


Skitourenfahrer wissen: Wer hinab will, muss zuerst hinauf. Mit den «Crossblades» kein Problem! Die knapp 89 cm langen, innovativen Schnee-geräte schlagen den Spagat zwischen Schneeschuh und Tourenski. Mit zwei Bindungsvarian-ten – für Soft- und Hardboots – erhältlich, ist die Schweizer Erfindung an der Unterseite mit einer Platte mit Fell versehen und mit einer Aufsteighilfe für steileres Geländer ausgestattet. Ohne rückwärts zu rutschen und in normalem Laufschritt, lässt sich mit den «Crossblades» der Aufstieg problemlos meistern. Einmal oben, folgt das grosse Highlight: Die Schuhe können mit zwei Handgriffen in Kurzskis umfunktioniert werden. Die Wendeplatte an der Schuhunterseite ist auf ihrer Rückseite mit Skibelag und Stahlkante versehen. So muss man nicht, wie ein Schneeschuhläufer, etwas neidisch den abfahrenden Tourenskifahrern hinterhersehen, sondern kann sich nun selbst ins Tal schwingen. Für Dani eine wahre Offenbarung! Sein Fazit: «Skierfahrung ist natürlich hilfreich, aber die «Crossblades» sind auch für Anfänger geeignet und viel universeller als herkömm-liche Schneeschuhe. Mit ihren 3.7 kg sind sie zwar so schwer wie Tourenskis, dafür jedoch kann man sie einfach am Rucksack festschnallen. Ich bin begeistert!»

 

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Kontakt

Wollen auch Sie die «Crossblades» testen? Unter www.crossblades.ch/haendler finden Sie eine Liste aller Schweizer Partner. 

Verkaufspreise: CHF 529 (Hardboot), CHF 579 (Softboot), www.crossblades.ch

Text: Carina Scheuringer
Fotos: Carina Scheuringer






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